#Trails 2022

1. Oktober: 26,5km 1240hm

Tag 1: 26,5km 1240hm

Start (CRM) – Galgenul – Neuberg – Aussergampaping – Innergampaping – Gargellen (VP) – Juliusruh – Brücke Vergaldenbach – Vergalda – Madrisa Hütte – Obwaldhütte –  Gargellener Alpe – Gargellener Fenster – Ronggalpe – Gargellen (VP) – Suggadinweg – Valiseramaisäß – Rüti Kapelle – Suggadinbach – Galgenul – Ziel (CRM)

Diese Alternativroute ist auf herausfordernde Wetterverhältnisse angepasst und erlaubt allen Läufern selbst bei Wolken, Sonne und Niederschlag einen spannenden Trail mit insgesamt 26,5km und 1240hm. Zuerst geht es auf den Spuren des Shooting Stars 2021 aus dem Ortsteil Galgenul hinaus in Richtung Neuberg. Der Weg schlängelt sich kontinuierlich Talverlaufs aufwärts und spielerisch nehmen die Laufenden die Höhenmeter über die Gampaping bis zur Valiseramaisäß. Vor dem Örtchen Gargellen geht es hinunter und die VP wartet bei ca. 8,5km am Rande des Ortes. Bitte beachtet, dass jeder zur VP kurz über die Wiese muss – Briefing beachten! Diese VP wird im Streckenverlauf gleich zweimal besucht (Checkpoints), das zweite Mal aber aus dem Ort kommend. Nach der VP geht es 150m zurück auf den Weg und von dort weiter hinauf in Richtung Juliusruh. Dieser Weg windet sich oberhalb um den Ort Gargellen bis schließlich die Brücke des Vergaldenbachs erreicht ist. Durch die kleine Siedlung Vergalda hindurch geht es dem Valzifenzbach entlang bis die Madrisa Hütte erreicht wird. Hier warten zackige 250Hmn hinauf zur Obwaldhütte und dann weiter an den Schafbergbahnen vorbei Richtung Gargellener Alpe. Sobald die Ronggalpe in den Blick kommt ist klar, dass der Downhill bevorsteht. Erst einmal geht es steil hinunter und kurz durch den Ort um erneut der VP einen Besuch abzustatten und sich ein letztes Mal zu stärken. Nun in den Schlussspurt und der führt alle entlang des Suggadinbaches zurück zum Ziel. Weitestgehend geht es am Talboden entlang, doch ein kleines Highlight wartet zum Abschluss, denn wenn das kurze Stück parallel zur Straße geschafft ist, kommen knackige letzte 50 Höhenmeter zur Rüti Alm, die am Ende der kleinen Häuseransammlung mit dem Blick auf die Rüti-Kapelle aufwartet. Nun weiter hinunter, kurz über die Straße und zurück ganz nah am Bach bis nach Galgenul in das Chalet Resort.

2. Oktober: 26,2km 1730hm

Tag 1: 26,2km 1730hm

Start (CRM) – St. Gallenkirch – Tannafreida Maisäß – Zamangalpe (VP) – Grasjoch (Furkla) – Kreuzjoch – Wormser Hütte – Alpe Vorderkapell-Hochjochbahn Bergstation (VP) – Lifinar – Brücke Mauren – Illweg – Galgenul – Talstation Valisera – Ziel (CRM)

Die ersten Meter beginnen in St. Gallenkirch. Zuerst geht es durch den Ort und mit Blick auf die Zamangspitze weiter durch den Ort und dann schnell über die am Ortsrand gelegenen Wiesen an den letzten Häusern vorbei. Auf den ersten Kilometern gibt es einen ordentlichen Anstieg zur Tannafreida Maisäss. Der Trail kreuzt mehrfach den Waldfahrweg aber nicht ablenken lassen, denn der direkte Weg ist der Schnellste und Schönste. Es geht heute um alpine Trails und das wird sofort klar, wenn sich der Weg weiter hoch schraubt und sich kleine Waldwege mit wundervollen Ausblicken und Single Trails abwechseln. Auf dem Weg zur Zamangalpe (Versorgung!) tritt langsam die Baumgrenze in den Hintergrund. Almwiesen und alpine Sträucher übernehmen die Szenerie und mit den ersten 100 Höhenmetern wird es ein wenig erholsam. Langsam und eher sanft weiter zum Grasjoch, der sogenannten Furkla, bei der im Herbst und Frühjahr gern noch eine Zuckerschicht Schnee liegt. Hier heißt es: kurz genießen wenn das Wetter es zulässt. Den Blick Richtung Arlberg gerade aus, die Verwallgruppe zur rechten Seite und im Rücken die Berge des Rätikon. Aber nicht zu lang abschweifen denn es geht weiter aufwärts Richtung Kreuzjoch, dem höchsten Punkt des Tages mit einer tollen Aussicht  auf kleine Seen. Nun heißt es: Downhill, vorbereiten auf einen Abstieg, der es in sich hat. Vorbei an der Wormser Hütte geht es durch Lawinenzäune schlängelnd zur Alpe Vorderkapell und zur Hochjoch Bahn Bergstation (Versorgung!). Die letzte Stärkung nehmend kommt nun ein schöner intensiver Downhill. Dieser schlängelt sich eng und gewunden durch die Bergwelt eines Wildschutzgebietes mit toller Flora und Fauna. Der Bereich Lifinar mit einer kleinen nicht bewirtschafteten Alpe wird zügig passiert und wenn die Bewaldung wieder zunimmt, hört man langsam den Ill-Fluss, der den Endspurt einläutet. An der Ill entlang stromaufwärts geht es nun zurück nach Galgenul. Ein letztes Mal um die Bergstation herum und zurück zum Chalet Resort. Der leichte permanente Anstieg im Tal ermöglicht nochmal Gas zu geben oder ausgiebig zu genießen.

3. Oktober 2022: 22,5km 1350hm

Tag 1: 22,5km 1350 hm

Start – Gweil – Innergweilalpe – Gweiljoch – Tilisunaalpe – Tilisunahütte – Tilisunafurkele – Grubenpass – Plasseggenpass – Sarotlapass – Valiseramaisäß – Aussergampaping – Ziel

Auf dieser Etappe starten die ersten Kilometer mit einem kleinen Trail entlang der Ill, vorbei an einer Kneipp-Station. Hier kann man leider nicht entspannen, sondern es kommen die letzten ruhigen Meter des leichten Anstiegs vorbei am Tennisplatz und dem Schnitzel Stöbli bevor es in die Vertikale geht. Den Anfang macht der Weg entlang der alten Miene und er schlängelt sich hoch zur Lamm Hütta mit ihrer riesigen Glocke. Dort angekommen wird die Garschurner Skipiste gekreuzt und man steigt weiter aufwärts in Richtung Garneu fast bis ins Garneratal. Doch anstatt in das Tal der Verfilmung von „Schlafes Bruder“ einzulaufen, nimmt der Trail eine scharfe Kurve. Es geht weiter in Richtung Schweizer Hüsli und über Serpentinen mit weiteren Höhenmetern dem Scheitelpunkt des Berges entgegen. Dieser scheint immer wieder nah, umso erstaunter ist man, wie lange sich der Weg über die sogenannten Burg bis zur Versettla Bergstation zieht. Das Novatal in der Senke bringt jedoch noch nicht den erwarteten Downhill, denn zuerst warten die Gantenköpfe mit ihren besonderem auf und ab, bevor sich der Trail steil nach unten in einem Downhill zum Almdorf Gafrescha windet. Hier ist Obacht geboten, besonders wenn es rutschig und nass ist. Dieser Teil ist eine Homage an die Techniker und bei Sonnenschein Genuss pur. Nach der kurzen Almdorfrunde kommt ein Downhill für alle die Downhills lieben – hier werden alle Freude haben. Es ist ein angenehm technischer Abstieg mit Potenzial zum „Ballern”, aber Vorsicht, denn bis ins Tal nach Galgenul geht es entlang eines Trails durch den Wald und über Almen solange bis der Talboden erreicht ist. Die letzten Kilometer mit (hoffentlich) der Sonne im Rücken, geht es an der Talstation vorbei zum Zielsprint.